Dienstag, 14. August 2018

Thomas Herzberg


Vergeltung

Kommissar Wegner bildet als Jungspund neben Kriminalhauptkommissar Kallsen eine Mordkommission. Eigentlich wenig Personal für eine Großstadt wie Hamburg, aber vielleicht gibt es ja mehrere Mordkommissionen. Da ist es hilfreich, dass die Schreibkraft Irmie ein gutes Gedächtnis hat und hin und wieder wichtige Beiträge leistet. Aber nicht nur das ist ungewöhnlich, auch die Handhabung der Aktenordner wundert: Hier wird etwas hinzufügt, was nicht ganz den Tatsachen entspricht, dort einfach etwas entfernt. Hilfreich ist dabei, dass enge Beziehungen zum Fälscher Bonsel bestehen. Der spielt auch im aktuellen Fall eine große Rolle. Eine junge Frau wird ermordet aufgefunden, eine kleine Wolldecke neben der Fundstelle legt den Verdacht nahe, dass sie ein Baby dabei hatte. Es wird also nicht nur der Täter gesucht, sondern auch dieses Kind. Bestehen da Zusammenhänge? Und worauf deutet der Titel „Vergeltung“ hin. Nach ein paar weiteren Morden – wir sind schließlich auf dem Hamburger Kiez – ist auch der Täter tot. Gekonnt geschrieben, auf mehreren Ebenen spannend und auch der trockene Humor kommt nicht zu kurz. Ich habe mir gleich das nächste Buch gekauft, diesmal mit einer Kommissarin – auf Sylt.Davon später.


Teil einer Reihe bei Amazon, erstes Erscheinungsdatum ?
nur E-Book 2,99 Euro



Montag, 30. Juli 2018

Martin Krist


Böses Kind

Band eins einer Reihe, von der ich den zweiten Band ziemlich begeistert gelesen habe. Auch in diesem Band laufen zwei Geschichten nebeneinander, eine Kriminalgeschichte – ein verschwundenes junges Mädchen muss gesucht werden; Geschichte Nummer zwei: der beschissene Alltag der Mutter dieses Mädchens, Suse – von ihrem Mann verlassen – mit zwei kleinen Gören, dem ständig quengelnden Dennis und dem lieben kleinen Theo und einem Job an der Kasse eines Drogeriemarktes. Welchen Thrillerleser interessiert das, wenn es Seite für Seite um derlei geht. Allerdings, wenn was passiert, ist es besonders grausig und blutig. Zunächst ein Hund, der Hund der Familie, wie ich vermute, dann ein junger Mann – der Freund der verschwundenen Tochter, wie man vermutet, was aber nicht stimmt. Dann der Ehemann und Vater der betroffenen Familie. Alle drei gefoltert und in Kreuzform an eine Wand genagelt. Ein Racheakt in der Baubranche? Da könnte ein  Motiv zu finden sein. Denkste. Am hingehuschten Ende wird der Mörder gefasst, wieso der? Sein Motiv? Was geht das den Leser an, fragt sich anscheinend der Autor. Jedenfalls hält er es geheim. Ach übrigens, die Tochter sitzt irgendwann am Küchentisch, zusammen mit ihrem wirklichen Freund, sie hatte die häusliche Misere satt und war abgehauen. Es wäre noch mehr zu bemängeln, ist aber zu kompliziert zu erklären. Ich bin eben erst fertig geworden mit Lesen und ziemlich sauer. Bei Amazon werde ich meine Meinung nicht äußern, da gibt es Rezensionen, bei denen ich mich frage, ob die Leute den Thriller überhaupt gelesen haben.
Nicht empfehlenswert.

Mittwoch, 25. Juli 2018

Martin Krist


Stille Schwester
Während die Truppe von Kriminalhauptkommissar Frei zu der Erkenntnis gelangt, dass sie es mit einem Serienkiller zu tun hat, versucht eine junge Frau, Rebecca Bartels, herauszufinden, was sie von dem Mann an ihrer Seite halten soll. Eigentlich wollte sie an diesem Abend fragen, ob er sie heiraten möchte, aber die Ereignisse verbieten es ihr. Angeblich hat er heute seinen ersten Arbeitstag bei einer neuen Stelle; er ruft an, dass er später nach Hause kommt, weil er einen Unfall hatte. Das stimmt, aber der tatsächliche Unfallort ist ein anderer, wie die Polizei sagt. Und hier verknüpfen sich die Geschichten, Rebecca Bartels erhält Besuch von Frei und Albers: sie könnte das nächste Mordopfer sein. Und nun kreisen Rebeccas Gedanken um Lügen und einen Mordverdacht. Frei und Albers dagegen denken über Marek nach, einen ehemaligen Kollegen, der jetzt im Immobiliengeschäft tätig ist, mit phänomenalem Erfolg. Die obere Etage möchte nicht, dass Marek behelligt wird. Was ist los? Frei begegnet dem philosophisch: „Reiner Zufall wäre Zufall.“ Sehr, sehr spannend mit einem verblüffenden Ende. Nur den Titel zum Thriller versteh ich nicht. Ich kauf mir trotzdem gleich den nächsten Band.

30. Juli 2018, zur Zeit noch 0,99 Euro Einführungspreis

Donnerstag, 19. Juli 2018

Ich war dann mal weg


Statt einer Woche Bad Salzuflen aber leider nur acht Tage Krankenhaus. Die Wärme – das Herz – das vertrug sich nicht. Aber: Ich habe bei der Gelegenheit die Intensivstation kennengelernt, in der das Mordopfer vom Kirchberg-Krimi Nr. vier, der Geheimagent Günther Wenger, gestorben ist. Tolle Recherche, oder? Später mehr.

Freitag, 29. Juni 2018

Kirchberg-Krimi Nr. vier

Aus Kapitel drei: "Nüchtern betrachtet – was wusste sie eigentlich Konkretes? Ermordet, das dachten auch die Anderen: aber wie? Gift? Darüber war bei den Damen in der unteren Etage spekuliert worden. Und hatte nicht Clara von einer Schwester im Krankenhaus erfahren, dass Wengers Magen ausgepumpt worden war. Da müsste es doch ein eine Notiz in der Krankenakte geben. Und erst recht ein Ergebnis der Analyse des Mageninhalts. Hatte man das einfach so abgelegt, als Wenger dann an einem Herzinfarkt starb. Auch dazu musste es einen Bericht geben. War das einfach so passiert, oder hatte da jemand nachgeholfen, wie Eveline behauptete? Da waren späte Besucher gewesen, ein angeblicher Arzt und die Ehefrau. Wer war der angebliche Arzt. Morgen früh ab in die Pflegeabteilung, sagte sich Ruth und drehte sich in ihrem Bett herum."

Dienstag, 26. Juni 2018

Inca Vogt

Sargnagel 1 - Mordserbe


Erben ist schön – aber ein Beerdigungsinstitut? Noch dazu fest in der Hand von Verwandten des Verstorbenen, die selber nichts erben. Das riecht nach Zwistigkeiten. Leo Nora, die Tochter des nicht ganz Verblichenen (???), hat diesen Vater nie gekannt, sie war eine Waise, die sich irgendwie durchschlug. Erfreulicherweise gibt es neben den zwielichtigen Verwandten den einen oder anderen Freund des Vaters. Sie „adoptieren“ nun die beiden Kinder, neben Leo den etwas älteren Will. Was auch bitter nötig ist. Denn Igor, der Schwager, schreckt anscheinend vor nichts zurück. Da kann man schon mal ins Zittern geraten, aber das wollen wir ja von einem Thriller, einem ganz und gar schwarzen Thriller, wie die Werbung schreibt.
Leo erinnert mich in ganz klein wenig an Amato aus anderen Thrillern von Inca Vogt. A propos anderen – dieser ist ganz anders. Makaber, nicht nur wegen des Gewerbes, sondern auch humorvoll, da wo es passt. Locker, leicht geschrieben, man legt den Text nicht gern beiseite, man ist schließlich neugierig. 




Erschienen im Juni 2018, Tb 9,95, E-Book zur Zeit noch 0,99 Euro.

Samstag, 23. Juni 2018

Kirchberg-Krimi Nr. vier


Ich bin jetzt auf Seite 51 angelangt. 200 Seiten sind der Umfang des klassischen Kriminalromans, ich bin also auf einem guten Weg.
Gar nicht so gut ist die Lage von Ruth Bergmann, unserer Detektivin wider Willen. Sie ist der Überzeugung, dass Günther Wenger ermordet wurde; ihre Freundin Eveline, die bisher begeistert mitgeraten hat, wer denn der Täter  oder die Täterin sein könnte, hat aufgegeben - wie kürzlich berichtet.
Zwei ältere Herren im Haus am Kirchberg haben gegenüber Ruth die Vermutung geäußert, dass sie Recht haben könnte. Allerdings gehen sie von unterschiedlichen Motiven aus: Bespitzeln, Erpressen und daraufhin Mord, oder Schatten den Vergangenheit: Geheimdienst oder Jugend in der Sowjetunion. Da hat Ruth die Qual der Wahl. Wie soll sie den Fall aufklären? Zur Polizei will niemand der beiden gehen. Warum nicht? Ja, warum nicht?

Freitag, 22. Juni 2018

Nochmal Umzug

Ich habe gerade festgestellt, dass nur drei Prozent aller Leute, die auf meinen alten Blog "Omas Krimis" kommen, hierher weiter ziehen. Bei diesen drei Prozent bedanke ich mich natürlich. Und ich verspreche, dass nicht mehr mit all den Fehlermeldungen aufwarten werde. Aber die kosten mich die Zeit, die ich eigentlich fürs Schreiben aufwenden würde und für Beiträge auf diesem neuen Blog "Omas Krimis".
Wenn Sie sich als Follower anmelden, erhalten Sie jedes Mal eine E-Mail, wenn es hier einen neuen Beitrag gibt.

Montag, 18. Juni 2018

Schon wieder Ärger mit dem PC

Schon wieder eine Unterbrechung beim Schreiben. Schwierigkeiten mit den Seitenzahlen im Manuskript. Einfügen ist einfach. Nach dem Speichern und später wieder Öffnen sind sie verschwunden. Blöd. Keine Ahnung, wie das passieren kann. Ich arbeite mit dem neuesten und teuersten OFFICE (Microsoft)

Sonntag, 17. Juni 2018

Kirchberg-Krimi Nr. vier - Spitzel




Im Haus am Kirchberg geht ein Gerücht um: Der kürzlich verstorbene Günther Wenger (Sie wissen – der Geheimdienstmann) hat seine Nachbarn bespitzelt und soll den einen oder anderen erpresst haben. In seinem Arbeitszimmer hat man Computer und „so’n Zeugs“ gesehen.
Da liegt der Verdacht nahe, dass jemand dem ein Ende bereitet hat, wörtlich genommen. Wie? Das ist natürlich unklar, denn offiziell ist Wenger einem Herzinfarkt erlegen.

Samstag, 16. Juni 2018

Kirchberg-Krimis - Der Mauspfad


Lokale Bezüge in Krimis finden immer mehr Anklang. Ich vertiefe das gern ein wenig durch die Geschichte der Orte. So berichtet Hilde Wintzig (Sie kennen sie ab Band zwei der Kirchberg-Krimis als blass und schmächtig bis mager – aber gebildet; immerhin hatte sie eine Volkshochschule irgendwo im Niederbergischen geleitet) berichtet in der Sitzung des „Geschichtsvereins“ zum Beispiel über den Verlauf des Mauspfades am Rand von Düsseldorf. Nachdem das Gebiet des heutigen Erkrath durchquert war, führt der Weg hinauf in die Gerresheimer Höhen. Warum? Niemand weiß es. Dabei hätte man doch nur dem Lauf der Düssel folgen müssen und wäre in die bequeme Rheinebene gekommen. Dort dann am Rand des jetzigen Stadtwaldes durch Rath nach Ratingen. In Rath, Düsseldorf-Rath, hat man Funde aus der Zeit ausgegraben, Ruth erinnerte sich an einen Zeitungsbericht darüber.

Ruth kennt die Gerresheimer Höhen aus früheren Wanderungen mit dem Sauerländischen Gebirgsverein und kann sich gut erinnern, wie steil es da auf und ab geht. Heute geht man auf die Höhen um einmal bis Köln gucken zu könnend – man sieht tatsächlich den Kölner Dom!


Freitag, 15. Juni 2018

Kirchberg-Krimis Nr. vier



Endlich Zeit gehabt oder genommen, um am Band Nr. vier weiterzuarbeiten. Und gleich entspinnt sich ein Streit zwischen der Heldin Ruth Bergmann und ihrer Freundin Eveline. Ihr wisst doch: Eveline, das ist diese quirlige, fantasievolle, schicke, aber leider alkoholabhängige Person, Mitdetektivin seit Band eins. Sie fühlt sich von Ruth gegängelt, schlecht informiert und überhaupt … Ruth ist verblüfft, erschüttert und sich natürlich keiner Schuld bewusst. Da hilft nur noch Schokolade.

Donnerstag, 14. Juni 2018

Support Teil zwei



Es würde mich sehr interessieren, welche Bedeutung das Wort „vorübergehend“ in Amerika hat. Seit gestern Mittag läuft das "vorübergehende"

Ich denke, ich lasse Konto Konto sein, es ist ja nicht verschwunden und ich kann mein Word-Abo nach wie vor nutzen. Gekauft habe ich es vor drei Monaten, sobald es abläuft wird man sich schon melden. Leider kann ich aber auch die Cloud von MS nicht erreichen, Onedrive.  Vorsichtig, wie ich bin, habe ich eine weitere, die von Google. Die muss ich nun pflegen, damit nix verloren geht.

Mittwoch, 13. Juni 2018

Support


Schon wieder sind viele Stunden ungenutzt verstrichen, ungenutzt fürs Schreiben. Obwohl ich diese Stunden am Computer verbracht habe. Ein Wort habe ich hassen gelernt: SUPPORT. Wo man Hilfe für ein spezielles Problem erwartet, werden nur die Probleme und Problemlösungen der anderen aufgeführt. Auf die eigene Frage: null Antwort.

Nacheinander hat sich erstens mein PC von meinem Drucker getrennt oder umgekehrt, zweitens mein Microsoft-Konto verabschiedet. Viele Stunden habe ich versucht, die beiden Teile wieder miteinander zu verbinden, dann aber einfach ein Druckerkabel gekauft – wird ja heutzutage nicht mehr mitgeliefert – und erstmal das Problem weggeschoben. Es hatte sich aber damit im Zusammenhang ein zweites ergeben, ich hatte den HP-Dienst INK gebucht, das hörte sich ganz einfach an und sollte mir erstens Geld fürs Drucken ersparen und zweitens dafür sorgen, dass immer Tinte im Haus ist. Für diesen Dienst ist es aber erforderlich, dass der Drucker sich im Netz befindet, ansonsten können sie nicht überprüfen, ob ich vielleicht neue Tinte brauche. Diesen Dienst wollte ich kündigen. Auch das kostete wieder Zeit und erhöhte den Hass auf SUPPORT. Letzten Endes hat mir nur der Zufall geholfen. Aber von Ersparnis kann nicht die Rede sein, ich habe  seit einem halben Jahr monatlich 4,95 Euro gezahlt und nichts dafür  bekommen, das Geld ist futsch. Ich muss jetzt schleunigst dafür sorgen, dass ich wieder Tintenvorrat habe. Soweit die Sache PC und Drucker. Schuld am Debakel soll übrigens ein Microsoft-Update sein, habe ich mir sagen lassen. Zeitlich würde es hinkommen.

Zeitlich hinkommen würde auch das Verschwinden meines Microsoft-Kontos. Das begann damit, dass angeblich mein Kennwort nicht stimmte. Angeblich. Der Versuch, ein neues Kennwort zu installieren, ging wieder über SUPPORT. Und das über Tage. Ich habe alles korrekt ausgefüllt, was angefragt wurde, um meine Identität zu klären. Es klappte nicht, alles übrigens unter dem Riesenstichwort DATENSCHUTZ. Der wird wohl demnächst für vieles herhalten müssen. Das Ende vom Lied war der Hinweis, ich solle ein neues Konto einrichten. Fand ich gut, habe ich vor einer Stunde versucht, aber der Dienst ist bis jetzt nicht zu erreichen: VORÜBERGEHEND. 

Diese Geschichte wird also eine Fortsetzung haben. Ich fürchte zwar, dass ich viele meiner Leserinnen langweilen werde, aber ich muss mir das vom Herzen schreiben, denn die viele E-Mails, die ich vom SUPPORT erhalten habe, erlauben keine Antwort. Vielleicht tröstet der Bericht aber andere, die ähnliche Erfahrungen machen müssen.

Freitag, 8. Juni 2018

Alexander Hartung


 Auf zerbrochenem Glas

An einem kalten, nassen Abend begegnet Nik Pohl Jonathan, genannt Jon. Gerade hat ihm seine Schwester Mira wieder einmal vorgeworfen, dass er sich vernachlässigt – schäbige Lederjacke, bekleckerte Jeans, ungepflegte Frisur und wuchernder Vollbart. Nik Pohl, der Protagonist einer neuen Serie. Verärgert stolpert er in seine Lieblingskneipe und begegnet dem Mann, der sein Leben noch schwieriger machen wird.
Ein Mädchen, eine Studentin, ist verschwunden und niemand interessiert das. Bis auf Jon. Und der erwartet von Nik Pohl, dass er sie findet. Zähneknirschend beginnt Nik mit den „privaten“ Ermittlungen, vorbei an seiner Dienststelle und den Kollegen. Jon hat ihn in der Hand. Da sind weitere junge Frauen verschwunden, von einer wird die Leiche gefunden, aber wie im Fall von Viola – die Polizei legt den Fall zu den Akten: Unfall. Mit Hilfe von beeindruckenden Computerkenntnissen Jons scheint tatsächlich Licht in das Dunkel zu kommen. Irgendwer versucht mit allen Mitteln, die Aufklärung zu verhindern, was für Nik Pohl Gefahr bedeutet, er wird in eine brutale Fall gelockt. Sein  Chef suspendiert ihn und er lernt eine Entzugsklinik kennen, die als Schönheitsfarm getarnt ist. Die Spannung steigt und man fragt sich, wie Nik seine Aufgabe lösen wird. Sehr empfehlenswert.

Erschienen April 2018, Tb 9,99, E-Book 4,99 Euro

Donnerstag, 7. Juni 2018

Nochmal Datenschutz


DATENSCHUTZ – das ist der Albtraum der letzten Tage. Nicht, dass jemand meine Daten an irgendjemand anderen verkauft hätte – jedenfalls weiß ich nichts darüber. Nein, ich muss die Daten der Leute schützen, die netterweise auf meine Fanseite (Poettgens Aktivitaeten) oder auf einen meiner Blogs kommen und möglicherweise einen Kommentar zum Text abgeben. Das passiert zugegebenermaßen hin und wieder. Ich find‘ das nett und antworte dann auch. Ich habe keine Ahnung, wie ich mit diesen Namen, vielmehr deren Weitergabe Geld verdienen oder irgendein Unheil anrichten könnte. Es ergibt sich daraus, dass jemandem meine Texte gefallen und das wiederum interessiert weder Google, da sind jetzt fast alle meine Blogs, noch irgendjemand sonst.
Trotzdem habe ich mir eine sechzehnseitige Datenschutzerklärung, von spitzfindigen Juristen erarbeitet, heruntergeladen, noch ein wenig bearbeitet und auf meine Fanseite und einen der Blogs gestellt. Jede Nutzerin und jeder Nutzer muss die Möglichkeit haben, meine Datenschutzbemühungen zu überprüfen. Na, dann viel Spaß, habe ich gedacht. Habe aber auch hineingeschrieben, dass man mich einfach so per E-Mail anschreiben und das Löschen des Kommentars fordern kann. Aber – die Blogs haben eine Statistik – die mich meistens erfreut – und die wird von Google geführt. Also habe ich auch auf die hübsch anzusehende Datenschutzerklärung von Google verlinkt.
Das alles hat dann doch einige Stunden meiner Autorenzeit gekostet, man muss ja auch kapiert haben, was da passiert. Nun kommt heute eine neue Welle angerollt: Der Europäische Gerichtshof findet, dass Leute, die wie ich (jedenfalls bis heute) eine Fanseite bei Facebook betreiben, dafür verantwortlich sind, dass Facebook damit kein Schindluder treibt. Kann ich natürlich nicht sein. Da diese Fanseite neu war und auch nicht viele Fans versammelte, ist sie heute im Papierkorb gelandet.

Es gibt sicher Interessanteres zu berichten, aber das muss ich einfach mal loswerden. Vielleicht kann ich ja ab morgen wieder an meinem vierten Band der Kirchberg-Krimis weiterschreiben …

Dienstag, 5. Juni 2018

Das Neueste, Teil eins und zwei

Hier ein Link zu einer neuen Kriminalgeschichte, wie alle anderen von der heiteren Sorte, daher auf einem anderen Blog. Viel Spaß.

Samstag, 2. Juni 2018

Achim Zygar

Tod einer Wahrsagerin

High noon auf der Sparrenburg: Im Wahrsagerzelt liegt eine weibliche Leiche, erschlagen. Das Blut aus der Kopfwunde tropft auf das üppige, orientalisch anmutende Kissen. Duftkerzen nebeln Kommissar Haverbeck ein. Der lässt sich vom Gerichtsmediziner unterrichten. Ja, es könnte der Kerzenleuchter gewesen sein. Weitergehende Auskünfte erhält er von Nachbarn der Toten: Anastasia Patopulos, 30,  war zwar als Wahrsagerin tätig, aber ihren Lebensunterhalt erzielte sie auf ganz andere Art und Weise. Die Namen ihrer Gönner finden Haverbeck und sein Adlatus Landmann leicht heraus. Es beginnt die mühsame Ermittlungsarbeit. Pikante Details bringt auch die örtliche Presse – Bielefeld – täglich neu auf ihre Seiten. War es wirklich einer der „Herren“, oder vielleicht eine neidische Konkurrentin? Aber die liegt wenig später bei einem Esoteriktreffen bei den Externsteinen ebenfalls tot in einem Wohnmobil. Spannend bis zum Schluss mit der gehörigen Portion ostwestfälischem Humor. Auch die persönlichen Verhältnisse und Querelen des Kommissars bleiben nicht unerwähnt, er ist eben auch nur ein Mensch.

Erschienen 2016, Tb 11,90 - E-Book 3,99 Euro

Freitag, 1. Juni 2018

Umzug


Einige Datenschutzbestimmungen (DSGVO) sind auf den Blogs von Blogger, blogspot in der Adresse, leichter zu erfüllen als auf dem bis bisherigen Blog gleichen Namens. Ich bin also heute hierher umgezogen. Die Inhalte werden die gleichen sein wie bisher, nämlich Berichte über meine Krimis und das was ich tue, und immer wieder Rezensionen über Krimis, die mir gut gefallen haben und die ich daher empfehle.
Wer frühere Rezensionen nachlesen möchte, kann dies tun über diesen Link. Leider gibt es bei meinen Blogs keine Inhaltsverzeichnisse, also ein bisschen scrollen.
Im Menü auf der rechten Seite finden Sie einige wichtige Seiten