Mittwoch, 20. März 2019

Thomas Herzberg




Eiskaltes Sylt
Der Bauer Mommsen wird tot aufgefunden. Niemanden wundert das, denn er ist auf Sylt verrufen, hat im Gefängnis gesessen für Taten, über die man nicht spricht. Vier junge Frauen, die durch erlittenes Leid verbunden ist, haben auf Rache gesonnen, für das, was man ihnen in ihrer Kindheit angetan hat. Ist eine von ihnen die Täterin? Der Zustand der Leiche spricht dagegen, die für den Mord erforderliche Kraft hat keines der Mädchen. Die Kommissare Hannah Lambert  und Ole Friedrichsen, stationiert in Niebüll, sind für den Mord auf Sylt zuständig. Schnell wird klar, dass auch die Väter der Mädchen involviert sein könnten. Und nicht nur in diese Tat. Jeder Ermittlungsschritt führt tiefer in die Geheimnisse, die viele der Verdächtigen verbinden. Man lernt Hannah Lambert in diesem zweiten Band der Sylt-Reihe näher kennen und ihre Spürnase bewundern. Absolut lesenswert.

Erschienen Februar 2019, z.Zt. E-Book 0,99 Euro


Donnerstag, 28. Februar 2019

Maria Höfle


 Dein ist die Schuld, ein Kufstein-Krimi

Ein junges Mädchen in eleganter roter Robe liegt tot im Vestibül des Elitegymnasiums Sebastianum in Kufstein, abgestürzt aus dem zweiten Stockwerk. Das muss Selbstmord gewesen sein, entscheidet die Leitung des Hauses in Übereinstimmung mit den Polizeibehörden. Aber der ermittelnde Beamte, Chefinspektor Konstantin Schmitt aus Innsbruck gibt sich nicht zufrieden und drängt die Inspektorin Dorothea Keusch in Kufstein dazu, heimlich weiter zu ermitteln. Die sieht erstens eine Chance, ebenfalls in die Abteilung Leib und Leben zu wechseln, andererseits will sie sicher sein, dass es Selbstmord und nicht Mord war. Die Eltern von Elena Goldschmied sowie Lehrer und Schüler des Gymnasiums können ihr nicht helfen, sie legt sich mit dem geistlichen Direktor an, mit einer Neonazigruppe und leider auch mit ihrem eigenen Chef. Der droht Dorothea ihre Entlassung aus dem Dienst an, aber ihr steht plötzlich auch die Lösung vor Augen. Bis dahin haben wir einige spannende Stunden erlebt, daher fünf Sterne.



Erschienen November 2018, Tb 14,99, E-Book 4,99 Euro






Freitag, 15. Februar 2019

Europawahl

Pressemitteilung  Bonn, 15.2.2019

 100 Tage vor der Europawahl:  Seniorenorganisationen werben für ein zukunftsfähiges Europa

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) ruft alle Wahlberechtigten auf, am 26. Mai ihre Stimme für ein vereintes und demokratisches Europa abzugeben. In dem Wahlaufruf „JA zu Europa!“ heißt es: „Wir Älteren wissen: Die Europawahl gibt uns die Chance, über die Zukunft Europas mitzuentscheiden. Wir haben es in der Hand, ob Europa seine Potenziale entfalten kann oder ob es in egozentrischen Nationalismus zurückfällt.“ Die BAGSO dringt in der Erklärung darauf, Europa für die Menschen aller Generationen fortzuentwickeln. „Die Zukunft aller, auch die der Älteren, hängt wesentlich vom Wohlergehen der nachfolgenden Generationen ab. Wir wollen, dass es den Kindern gutgeht und auch ihren Familien.“ Als Interessenvertretung der älteren Generationen mahnt die BAGSO auch einen besseren Schutz der Rechte älterer Menschen an. Das gilt zum Beispiel für den Schutz vor Gewalt, für die Sicherstellung von bedarfsgerechter Unterstützung und Pflege und für die soziale Sicherung. Den Wahlaufruf „JA zu Europa“ und weitere Informationen zur Europawahl finden Sie unter www.bagso.de .


Pressekontakt: Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen e.V. (BAGSO) Barbara Stupp Telefon: 0228 / 24 99 93 12 E-Mail: stupp@bagso.de

Dienstag, 5. Februar 2019

Christiane Kördel


Seezeichen 13

Ein Cosy-Krimi, wie er im Buche steht. Blut nur tropfenweise – jedenfalls am Anfang. Junge selbstständige Frau im IT-Geschäft, Hund, Ex-Liebhaber und Neuerwerbung, schnuckelig. Der Bodensee in all seiner Pracht. Wieso wird sie verdächtigt, eine Cyber-Kriminelle zu sein? Der Ex hilft aus der Patsche. Aber da ist immer noch der ungeklärte Todesfall eines jungen Kollegen. Und natürlich die Highheels mit dem ersten Blutstropfen. Ines Fox, die Chefin von Foxinets, hat viele Rätsel aufzuklären. Wer ist ihre neue Nachbarin wirklich? Ist der Freund ihrer Mutter, Kriminalhauptkommissar Schroff (!) ein Verräter? Wird das BKA den Fall klären, bevor auch Ines in Lebensgefahr gerät? Großartig geschrieben, witzig, ohne je zu blödeln.




Erschienen 2016, erster Band einer Reihe
Tb 13,99, E-Book 2,99 Euro




Sonntag, 3. Februar 2019

Neuigkeiten


Sollte sich jemand gefragt haben, wieso hier nicht mehr von den Kirchberg-Krimis die Rede ist, hier ist die Erklärung: Ich habe keine Lust mehr, ganze Romane zu schreiben. Man ist ständig unter Druck und dazu bin ich inzwischen zu alt. War auch mal ziemlich krank. Mein Entschluss also – nur noch kurze Texte schreiben. Meine heiteren Kriminalgeschichten sind sehr beliebt und es macht mir Spaß, sie zu schreiben. Außerdem kehre ich zu einer Aufgabe zurück, die ich für’s Krimi-schreiben aufgegeben hatte – die Mitarbeit an einem Online-Journal. Was dort geschrieben wird, könnte auch meine Leserinnen hier interessieren.
Neben Besprechungen von Krimis, die ich gelesen habe, wird es also allerhand „Gedöns“ geben.
Hier auch noch einmal eine Erklärung dafür, warum dieser Blog den Namen „Omas Krimis“ hat. Meine erste große Website, Baujahr 2001, hieß „Omas Surfbrett“ und diese alte Seite wird immer noch häufig besucht, obwohl ich nichts Neues mehr einstellen kann – Windows 10 und Frontpage vertragen sich nicht, obwohl beide aus dem Hause Microsoft sind. Das wird von vielen Nutzern beklagt, aber Klagen hilft nichts, es ist so. Die Seite wird von bis zu zwölftausend Leserinnen pro Monat aufgerufen, was mich natürlich freut. Die Unterseiten zu Katzen – Bilder und Geschichten – Kultur, und sogar Ehrenamt, stehen dabei im Vordergrund.

Samstag, 2. Februar 2019

B.D. Thion


Blut statt Wein

Eine Millionärin ist verschwunden, niemand aus der Familie weiß, wo sie sich aufhalten könnte. Schwester und Bruder, Neffe und Nichte sind ahnungslos. Aber Ina Helle, Kriminalkommissarin in Hassfeld, Eifel, erhält einen vagen Hinweis: Carcassonne in Südfrankreich. Dort hat die verschwundene Hilde Herzog eine Sommervilla. Sie soll dort die prominente Bürgerin suchen. Schon auf dem Weg dorthin fühlt sie sich von einem schwarzen Van verfolgt. Tatsächlich trifft sie in Carcassonne auf Bekannte: Achill Argos, einen langjährigen Freund, und Windo, den Neffen der verschwundenen Dame. Und dann die Nachricht der Polizei: Eine Tote ist in einem Weinberg gefunden worden. Ist es Hilde? Wer ist der Mörder? Ist auch Ina in Gefahr?  Bald wird eine weitere Person ermordet. Ist nun alles klar? Nein – denn die Verwandten waren keineswegs ahnungslos. Die Jagd nach dem Täter geht weiter und es bleibt spannend. Es ist der dritte Band einer Reihe mit Ina Helle, der pfiffigen Kriminalkommissarin. Sehr lesenswert.

Erschienen Juni 2018, Tb 9,99 E-Book 2,99 Euro (hin und wieder 0,00 Euro)



Mittwoch, 23. Januar 2019

Leonie Haubrich


Dunkelmädchen 

Am Anfang habe ich mich gefragt: Ist das ein Familienroman? Nein, es ist ein Psychothriller. Immer enger wird der Lebensraum von Elena, dieser Mutter, die sich eines Tages sicher ist: Julia ist nicht das Kind, das sie geboren hat. Ihr Mann Johannes tut das als Spinnerei ab, hat immer wieder Gründe, warum sie sich irren muss. Eine Psychiaterin, die er ihr empfiehlt, versucht zu helfen. Vergebens. Durch einen Verzweiflungsakt kommt sie in eine geschlossene Anstalt. Ist sie vielleicht wirklich verrückt, wie Johannes es ihr unterstellt? Er versucht trotzdem, sie mit allen Mitteln dort herauszuholen. Hat er Angst vor dem, was sie ausplaudern könnte? Hat er selbst etwas mit dem Verschwinden des eigenen Kindes zu tun – das sind die finsteren Gedanken, die Elena Tag und Nacht bedrängen. Sie versucht auf eigene Faust, das Rätsel zu klären – aber wird das ihre Probleme lösen? Von irgendwann an, muss man weiterlesen, egal wie spät in der Nacht es ist. 
Erschienen Januar 2019, Tb 9,99, E-Book zZt 0,99 Euro


Dienstag, 15. Januar 2019

Ulli Eike


Spurlos

Was hat die Seniorenresidenz Lippeblick mit dem Club Paradise zu tun? Und wieso wird der Lebensgefährte einer Angestellten des Lippeblick am Morgen des Tages ermordet, als sieben Bewohner des Hauses spurlos verschwinden? Der Bus, der sie zu einer Shoppingtour fahren sollte, wird von Spaziergängern leer aufgefunden, Passagiere und Busfahrer – wo sind sie? Das sind die Rätsel, die Lena Stern und ihre Kollegen aus Dortmund und Umgebung zu lösen haben. Zunächst geht es um vermisste Personen, dann um ermordete. Eine Hundertschaft der Polizei versucht, die verschwundenen alten Leute zu finden, die Zeit wird knapp, es ist November und verdammt kalt. Ich habe die Ermittlerin Lena Stern gerade erst kennengelernt, bin aber begeistert von ihrer Art, der Wahrheit auf die Spur zu kommen. Band 9 einer Reihe. Absolut lesenswert.

Erschienen im August 2018, 322 Seiten, Tb 9,90, E-Book zur Zeit 0,99 Euro

Sonntag, 6. Januar 2019

Meine Geräte hassen mich ...


… nur weil ich ein paar Tage nicht zu Hause war. Das Telefon hat die alte Störung wieder aufleben lassen: Mal kommt ein Anruf an, mal wieder nicht. Die Benachrichtigung, wer angerufen hat, kommt per E-Mail. Wenigstens das.
Mein Handy reagiert auch nur korrekt, wenn es Lust dazu hat, speziell bei WhatsApp hat es nur jedes dritte oder vierte Mal Lust. Das heißt: Ich kann die Tastatur nicht nutzen. In den meisten Fällen muss ich das Gerät ausmachen, wieder anmachen, dann klappt es mit der Tastatur und ich kann meine Nachrichten schreiben.
Der PC, beziehungsweise MS überraschte mich mit der Mitteilung, dass ich Windows 10 aktivieren müsse. Es gab zwei Möglichkeiten, wie das zu machen wäre, die musste ich erst erkunden. Wütend habe ich ausgeschaltet und siehe da, beim Wiedereinschalten war nicht mehr die Rede davon.
Der Kontakt zwischen Laptop und Drucker lässt schon länger zu wünschen übrig, nur hin und wieder klappts mit WLAN, so auch gestern. Aber auch mit dem Druckerkabel tat sich nichts. Was macht man dann? Alle Kabel überprüfen – nix. In letzter Verzweiflung habe ich den Router aus- und eingeschaltet – das war die Rettung. Wieso? Keine Ahnung, denn ich wollte ja mit Kabel drucken. Na, egal, es klappte.
Auch mit dem Programm für die Abgabe der Steuererklärung gab es Misshelligkeiten, aber – da kann ich mich wenigstens beschweren.

Trotz allem wünsche ich Ihnen und mir ein gutes gemeinsames neues Jahr.